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Sicherer Spaß im Schnee

 

Wintersport bedeutet Spaß, Bewegung an der frischen Luft und unvergessliche Momente im Schnee. Doch leider passieren auf den Pisten immer wieder Unfälle – von Prellungen bis zu schweren Verletzungen. Wer seinen Winterurlaub unbeschwert genießen möchte, sollte den passenden Versicherungsschutz nicht vergessen.

 

Unfallrisiko beim Wintersport

In der Saison 2024/2025 mussten lt. DSV aktiv zwischen 51.000 und 53.000 Skisportler*innen ärztlich behandelt werden (in der Saison 2023/2024 waren es noch 46.000 bis 48.000 Skisportler*innen). Besonders betroffen sind Knie, Schultern, Unterschenkel sowie Hüfte & Oberschenkel. Durch die steigende Zahl an Unfällen ist auch das Risiko für stationäre Krankenhausaufenthalte gestiegen.

 

Welche Versicherungen schützen wirklich?

 

⇒ Private Unfallversicherung

Die gesetzliche Unfallversicherung schützt nicht bei Unfällen, die in der Freizeit passieren. Hier hilft nur eine private Unfallversicherung: Diese sichert Sie finanziell bei Invalidität, dauerhaften Schäden oder Unfallfolgen ab. Darüber hinaus können beispielsweise Kosten für Bergung und Rehabilitationsmaßnahmen versichert werden. Gerade für Wintersportler, die schnell unterwegs sind, sind schwere Unfälle leider keine Seltenheit.

 

⇒ Private Haftpflichtversicherung

Wer beim Skifahren oder Snowboarden andere verletzt oder fremdes Eigentum beschädigt, haftet mit seinem gesamten Vermögen. Überfüllte Pisten und rasante Abfahrten: ein Zusammenstoß kann schnell passieren und wird dabei jemand verletzt, können hohe Schadenersatzforderungen entstehen. Schwere Personenschäden mit Dauerfolgen (oft verbunden mit lebenslangen Rentenzahlungen) können dabei rasch eine Höhe von mehreren Millionen Euro erreichen. Eine Haftpflichtversicherung schützt Sie genau davor – wichtig ist eine ausreichend hoch vereinbarte Versicherungssumme.

 

⇒ Krankenhauszusatzversicherung

Sie verbessert die Versorgung im Krankenhaus, z. B. durch ein Ein- oder Zweibettzimmer, Behandlung durch Spezialärzte oder Klinikwechsel. Nach einem Ski- oder Snowboardunfall ermöglicht die Krankenhauszusatzversicherung die bestmögliche gesundheitliche Betreuung, was eine rasche Genesung natürlich erleichtert.

 

⇒ Rechtsschutzversicherung

Wintersportunfälle sind oftmals sehr komplex und es ist mitunter nicht einfach, die Schuldfrage zu klären. Nach einem Unfall kann es schnell zu Streitigkeiten über Haftung oder Schadensersatz kommen. Die Rechtsschutzversicherung hilft, eigene Schadenersatzansprüche durchzusetzen und übernimmt Anwalts- und Gerichtskosten. Darüber hinaus deckt sie Kosten, die bei der Verteidigung in einem möglichen Strafverfahren entstehen.

 

⇒ Reiseversicherung

Sie springt ein, wenn der Skiurlaub abgesagt oder abgebrochen werden muss oder ein Unfall im Ausland passiert. Medizinische Versorgung, Bergung oder Rücktransport können sonst enorme Kosten verursachen. Gerade beim Wintersport sind Unfälle in den Bergen teuer, z. B. Helikoptereinsätze oder Bergungen auf Pisten.

 

Prävention ist die beste Versicherung

Auch mit dem besten Versicherungsschutz bleibt umsichtiges Verhalten entscheidend. Angepasste Geschwindigkeit, gut gewartete Ausrüstung und realistische Selbsteinschätzung reduzieren das Unfallrisiko deutlich. Wer seine Route plant, erreichbar bleibt, rücksichtsvoll fährt und möglichst nicht allein unterwegs ist, erhöht die Sicherheit auf der Piste spürbar.

 

Fazit

Wintersport macht Spaß – aber nur, wenn Sie sich und Ihre Familie ausreichend absichern. Sprechen Sie rechtzeitig mit Ihrem EFS Vermittler/Ihrer EFS Vermittlerin – er/sie macht Ihre Versicherungen fit für den Wintersport.

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