
Welche Sportarten gelten für die Versicherung als gefährlich?
Sport hält fit und macht Freude – egal, ob Tennis, Laufen oder Skifahren oder Adrenalin pur beim Klettern, Tauchen oder Downhill-Biken. Doch was passiert, wenn ein Unfall passiert?
Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt zwar die medizinische Versorgung, bietet jedoch keine umfassende finanzielle Absicherung bei dauerhaften Unfallfolgen. So können beispielsweise Einkommensverluste, notwendige Umbauten der Wohnung oder zusätzliche Kosten für langfristige Unterstützung entstehen.
Wer sich gegen diese Risiken absichern möchte, schließt eine private Unfallversicherung ab. Dabei ist es wichtig, genau zu prüfen, welche Leistungen der Vertrag tatsächlich umfasst – insbesondere bei risikoreichen Sportarten.
Nicht jede Sportart ist automatisch versichert
Ob Versicherungsschutz besteht, hängt immer von den konkreten Vertragsbedingungen ab. Wir haben für Sie einen Überblick über Sportarten zusammengestellt, bei denen der Versicherungsschutz besonders genau geprüft werden sollte:
⇒ Breitensport: Fußball, Handball, Volleyball, Tennis oder Skifahren sind in der Freizeit in der Regel problemlos versichert – sofern der Sport nicht beruflich oder gegen Bezahlung ausgeübt wird.
⇒ Flugsport: Segelflug, Heißluftballon oder Paragleiten für Piloten/Besatzung fallen beinahe immer aus dem Versicherungsschutz.
⇒ Motorsport: Bei Rennveranstaltungen oft kein Schutz für Fahrer und Mitfahrer.
⇒ Reitsport: Freizeitreiten vorwiegend abgedeckt, Wettkämpfe häufig nicht.
⇒ Klettern: Einfache Klettertouren sind in vielen Tarifen eingeschlossen; anspruchsvollere Touren oder Klettern ohne Sicherung können ausgeschlossen sein.
⇒ Tauchen: Flache Tauchgänge sind möglicherweise versichert, Tieftauchen ab 30 m oder Apnoetauchen häufig ausgeschlossen.
⇒ Mountainbiken: Normale Trails meist kein Problem; Downhill-Biken oft ausgeschlossen.
⇒ Extrem- und Risikosport: Bungee-Jumping, Kitesurfen, Kampfsport gelten wegen hoher Geschwindigkeiten und großer Höhen/Tiefen als besonders riskant, Versicherungsschutz sehr unterschiedlich.
Bleiben Sie auf der sicheren Seite
Jede Sportart birgt eigene Risiken, und nicht jede private Unfallversicherung deckt alles gleichermaßen gut ab. Daher ist es wichtig, Ihre Aktivitäten vollständig anzugeben und den bestehenden Versicherungsschutz regelmäßig zu überprüfen, ob er noch zu Ihrem Risikoprofil passt.
Gerne unterstützen wir Sie dabei, Ihren persönlichen Bedarf zu analysieren und eine Lösung zu finden, die zu Ihrem individuellen Sport- und Risikoprofil passt. So können Sie sich beim Sport auf das konzentrieren, was wirklich zählt: Bewegung, Gesundheit und Freude.
Melden Sie sich bei Ihrem EFS Vermittler/Ihre EFS Vermittlerin, er/sie berät Sie gerne!
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