frau geht wandern im wald

Mai 2026
 

 

 

Reisejahr 2026: Diese Neuerungen erwarten Sie im Urlaub

 

Auch 2026 bleibt die Reiselust hoch – gleichzeitig führen viele Länder neue Regeln, Gebühren und Systeme ein. Damit Ihre Reise reibungslos verläuft, lohnt sich ein kurzer Überblick über die wichtigsten Neuerungen.

 

⇒ Einfacher bezahlen: Bulgarien führt den Euro ein

Eine besonders positive Änderung betrifft Bulgarien: Seit Anfang 2026 ist der Euro offizielles Zahlungsmittel. Für Sie bedeutet das deutlich mehr Komfort – Umrechnungen und Wechselkurse entfallen. Alte Lew können noch direkt vor Ort umgetauscht werden.

 

⇒ Mit dem Auto unterwegs: Was sich auf Europas Straßen ändert

 

  • In Griechenland gelten innerhalb von Ortschaften oft automatisch 30 km/h – auch ohne entsprechende Beschilderung. Auf größeren Straßen bleiben 50 km/h erlaubt.
  • In Spanien wird das klassische Warndreieck bei dort zugelassenen Fahrzeugen durch eine blinkende Warnleuchte ersetzt. Diese Regel betrifft damit auch Mietwagen.
  • Auch Umweltzonen werden strenger: In Krakau (Polen) dürfen nur noch Fahrzeuge mit bestimmten Abgasnormen in die Innenstadt fahren. Zusätzlich ist eine Registrierung für ausländische Fahrzeuge erforderlich.

 

⇒ Maut und Vignetten: Digital und teurer

 

  • In Kroatien wird die Autobahnmaut ab Herbst 2026 digitalisiert. Künftig erfolgt die Abrechnung entweder über eine Kennzeichenregistrierung oder eine Mautbox. Für den Sommer bleibt vorerst alles unverändert.
  • Tschechien erhöht die Preise für Vignetten, was insbesondere bei Kurzreisen relevant ist.
  • In Bulgarien wird eine neue Tagesvignette eingeführt, die vor allem für Durchreisende eine flexible und günstige Alternative darstellt.
  • Eine interessante Neuerung gibt es auch in Italien: Bei längeren Verzögerungen durch Baustellen kann künftig ein Teil der Maut erstattet werden.

 

⇒ Eintrittsgebühren: Mehr Kosten an beliebten Reisezielen

 

Viele stark frequentierte Destinationen reagieren auf den hohen Besucherandrang mit neuen Gebühren.

  • In Venedig wird die Eintrittsgebühr für Tagesgäste deutlich ausgeweitet und an zahlreichen Tagen zwischen April und Juli erhoben.
  • Auch beim Trevi-Brunnen in Rom bezahlt man seit Februar Eintritt.
  • In den Niederlanden führt die bekannte Windmühlenanlage Zaanse Schans erstmals eine Gebühr für Besucher ein.
  • Auch Fernreisen werden teurer: In den USA wird für viele Nationalparks – darunter der Grand Canyon und der Yosemite Nationalpark – eine zusätzliche Gebühr für ausländische Besucher eingehoben.

 

⇒ Einreisebestimmungen: Mehr Vorbereitung notwendig

 

Für Reisen in das Vereinigte Königreich sollten Sie nicht vergessen, die elektronische Einreisegenehmigung (ETA) einplanen. Diese ist für österreichische Staatsbürger verpflichtend und sollte rechtzeitig vor Reiseantritt beantragt werden.

 

Wichtig ist, dass Sie den Antrag ausschließlich über die offizielle Website der britischen Regierung stellen, da bereits betrügerische Drittanbieter und täuschend echte Fake-Webseiten im Umlauf sind. Die reguläre Gebühr liegt bei rund 20 Pfund (ca. 23 €) – deutlich höhere Kosten sind ein Hinweis auf unseriöse Anbieter.

 

Keine ETA benötigen Sie bei einem reinen Flughafentransit ohne Grenzkontrolle (sogenannter „Airside Transit“). In diesem Fall empfiehlt es sich jedoch, vorab bei der Fluggesellschaft zu klären, ob der Transit tatsächlich ohne Einreise erfolgt.

 

Wir wünschen Ihnen einen wunderschönen Urlaub, unvergessliche Erlebnisse und vor allem eine sichere Reise!

 

Sollten Sie Fragen rund um das Thema Reiseversicherung haben und sich vor Ihrer Reise noch absichern wollen, unterstützen wir Sie gerne. Eine passende Absicherung sorgt dafür, dass Sie im Urlaub entspannt bleiben können – egal ob bei medizinischen Notfällen, Gepäckverlust oder anderen unvorhergesehenen Ereignissen.

 

Sie können sich jederzeit gerne an uns wenden – wir beraten Sie individuell und unkompliziert.

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