
Herbst für Kinder besonders unfallreich
Kinder sind neugierig, aktiv und ständig in Bewegung. Kein Wunder, dass sich allein im Jahr 2024 in Österreich rund 121.700 Kinder im Alter von 0 bis 14 Jahren so schwer verletzten, dass sie in einem Krankenhaus behandelt werden mussten.
Erstaunlich ist, dass besonders viele Unfälle davon im Herbst verzeichnet werden mit rund 31.500 verletzten Kindern zwischen September und November.
Was die Statistiken auch zeigen: In knapp zwei Drittel der Fälle war ein Sturz die Ursache.
Draußen wird es im Herbst rutschig
Im Herbst verändern sich die Bedingungen draußen. Regen, Nebel und Tau sorgen dafür, dass Holz- und Metalloberflächen deutlich rutschiger sein können. Dies sorgt dafür, dass Spielplätze und Gärten zu den häufigsten Unfallorten bei Stürzen im Freien zählen und sich laut KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit) etwa jeder achte Kindersturzunfall im Freien auf einem Klettergerüst ereignet.
Wichtig ist, die Bedingungen im Blick zu behalten: Sind die Oberflächen trocken? Ist der Untergrund intakt? Gibt es Moos oder lose Teile? Hauben, Schals oder Helme können beim Spielen auf Klettergeräten unter Umständen zu einer Strangulationsgefahr werden.
Wenn doch mehr passiert als ein blauer Fleck
Trotz aller Vorsicht lässt sich ein Unfall nicht immer verhindern. Und während viele Verletzungen zum Glück nach kurzer Zeit wieder vergessen sind, können schwere Unfälle langfristige Folgen haben und damit auch finanzielle Auswirkungen für die Familie.
Genau an diesem Punkt wird die private Unfallversicherung für Kinder interessant.
Sie ergänzt die gesetzliche Unfallversicherung, denn diese erbringt ihre Leistung nur bei Unfällen, die im Kindergarten, in der Schule bzw. auf dem direkten Weg dorthin passieren. Die meisten Unfälle allerdings ereignen sich in der Freizeit.
Und die gesetzliche Krankenversicherung? Diese übernimmt nach Freizeitunfällen die Behandlungskosten, die Unterstützung endet aber nach der Akutversorgung.
Die private Unfallversicherung sieht - abhängig vom jeweiligen Tarif - beispielsweise bei dauerhaften Unfallfolgen eine finanzielle Leistung vor und übernimmt auch Folgekosten wie Reha-Maßnahmen, Hilfsmittel oder Umbauten des Wohnbereichs. Einer der zentralen Punkte dabei ist, dass eine ausreichend hohe Versicherungssumme gewählt wird.
Sicherheit und Vorsorge gehören zusammen
Sicherheit beginnt mit Aufmerksamkeit und Prävention. Genauso wichtig ist es aber, sich frühzeitig mit der finanziellen Absicherung der Familie auseinanderzusetzen.
Denn wenn aus einem kleinen Unfall plötzlich eine langfristige Herausforderung wird, sollte zumindest die finanzielle Seite gut vorbereitet sein.
Wir unterstützen Sie gerne dabei, den bestehenden Versicherungsschutz Ihrer Familie zu überprüfen und herauszufinden, welche Absicherung für Ihr Kind sinnvoll ist.
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