Help yourself! Warum gerade Frauen eine BU unbedingt brauchen

 

Am 1. August markierte der Equal Pension Day dieses Jahr jenen Tag, an dem Männer österreichweit bereits so viel Pension erhalten haben, wie Frauen bis Jahresende erhalten werden. Diese Ungleichheit entsteht unter anderem dadurch, dass unser Sozialsystem auf vollzeiterwerbstätige Männer (ohne Lücken in der Erwerbstätigkeit) ausgelegt ist und sich jede Erwerbsunterbrechung negativ auswirkt. Frauen haben durch unbezahlte Haus- und Betreuungsarbeit ca. 10 Beitragsjahre weniger als Männer und das wirkt sich natürlich auf die Frauenpension aus.

 

Staatliche Hilfe überschätzt

Grundsätzlich ist jeder Erwerbstätige durch die Pensionsversicherung auch gegen Berufsunfähigkeit pflichtversichert und kann eine Invaliditäts- bzw. Berufsunfähigkeitspension beantragen – wenn er oder sie die Voraussetzungen dafür (Mindestversicherungszeiten, Dauer der Berufsunfähigkeit, etc.) erfüllt. Die Realität sieht allerdings anders aus, denn ca. 2/3 aller gestellten Anträge werden abgelehnt.

 

Als Frau arm dran

Selbst wenn die Hürden überwunden sind und eine Berufsunfähigkeitspension zugesprochen wird, dann sind Frauen noch immer klar im Nachteil. Denn die Berufsunfähigkeitspension richtet sich wie die reguläre Pension nach den bisherigen Beitragsjahren und dem Einkommen. Mit 890 € durchschnittlich müssen Frauen dann ihr Auskommen finden – und das bei meist steigenden Fixkosten durch Therapien und Medikamente.

 

Selbst ist die Frau: Arbeitskraft absichern

Nicht mehr arbeiten zu können bedeutet ein finanzielles Desaster. Handeln Sie, sorgen Sie vor, nehmen Sie Ihre finanzielle Sicherheit selbst in die Hand! Je früher desto besser: wie so oft im Versicherungswesen hängt die Prämie bei der BU auch von Alter und Gesundheit ab.

 

Melden Sie sich bei uns, wir beraten Sie gerne, wie Sie am besten vorsorgen können.

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Klaus Klemencic
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